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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000ENAG999 ENAG99 -   € -   €
 
 
 

E.ON-Aktie: Einigung mit Gazprom enttäuscht


04.07.2012
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Alexander Karnick, Analyst der Deutschen Bank, stuft die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) unverändert mit "buy" ein und bestätigt das Kursziel von 21,00 EUR.

E.ON habe mit Gazprom (ISIN US3682872078 / WKN 903276) im Hinblick auf die Gasverträge eine Einigung erzielt und das früher als erwartet. Die Verträge zum Gasbezug seien nun nicht mehr so stark wie früher an den Ölpreis gekoppelt. Ca. 30% des Portfolios seien aber immer noch betroffen, so dass immer noch Risiken vorhanden seien. Die Einigung gelte rückwirkend für den Zeitraum seit dem vierten Quartal 2010. Das Ergebnis sei insgesamt leicht enttäuschend, da die Hoffnung auf eine strukturelle Lösung bestanden habe.

E.ON habe die EBITDA-Guidance für 2012 um 0,8 Mrd. EUR auf 10,4 bis 11 Mrd. EUR angehoben. Neben positiven Effekten durch die Einigung mit Gazprom seien auch negative Faktoren berücksichtigt worden, wie eine niedrigere E&P-Produktion sowie Impairments in Italien. Die Planungen für 2013 seien derweil bekräftigt worden.


Falls sich der Öl/Gas-Spread vom aktuellen Niveau ausgehend deutlich verändere, könnte die Guidance für 2013 in Gefahr sein. Investoren müssten dann ein bis drei Jahre auf eine neue Einigung warten. Unter dem Strich sei die Einigung zwar positiv, jedoch nicht in dem Ausmaß wie erhofft.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Deutschen Bank die E.ON-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 04.07.12) (04.07.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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